
Ingolstadt, 26.03.2012
Unter dem Motto „Genug für alle“ versammelten sich am Sonntag, den 25.03.2012 rund 200 Teilnehmer zum gemeinsamen Arbeitnehmerkreuzweg der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), der Christlichen ArbeiterInnen-Jugend (CAJ) und der Arbeitnehmerpastoral und Betriebsseelsorge im Bistum Eichstätt.
An insgesamt fünf Stationen vor dem Rathaus, dem Stadtbauamt, der Matthäuskirche, dem Jobcenter und dem Hotel Rappensberger wurden mit Texten, Gebeten und Liedern soziale und ökologische Probleme in den Blick genommen. So mahnte die KAB-Kreisvorsitzende Theresia Geier aus Etting vor dem Stadtbaumat, der anhaltende Flächenverbrauch gehe zu Lasten kommender Generationen. Auch müsse dem „land grabbing“ Einhalt geboten werden, der Zerstörung kleinbäuerlicher Strukturen durch die Aneignung großer landwirtschaftlicher Flächen durch Agrarkonzerne in Entwicklungsländern, sagte Theresia Geier.
Vor dem Jobcenter thematisierte die CAJ die prekären Beschäftigungsverhältnisse vieler junger Arbeitnehmer. Die CAJ beklagte, viele junge Menschen müssten erst lange Praktika absolvieren, bevor sie einen Arbeitsvertrag bekämen. Und diese Arbeitsverträge seien dann häufig befristet oder Leiharbeitsverhältnisse. So könnten junge Menschen nicht für die Zukunft planen.







