Nachhaltigkeit

Die bisherige Wachstumsideologie und der ungezügelte Fortschrittsglaube stoßen an die ökologischen und sozialen Grenzen. Wir wirtschaften, als hätten wir eine „zweite Welt“ zur Verfügung. Die kapitalistische Wirtschaftsweise ist unfähig, die Grundbedürfnisse aller Menschen zu sichern und die soziale Spaltung zu beseitigen. Unsere Ziele sind eine nachhaltige Entwicklung und eine „wachsende Nachhaltigkeit“. Diese müssen einhergehen mit einer solidarischen und gerechten Organisation menschlicher Arbeit und einer einschneidenden Änderung unseres Wohlstandsmodells und ressourcenverschwendenden Lebensstils. Wir brauchen einen nachhaltigen sozialen und ökologischen Umbau. 

Notwendig sind eine deutliche Senkung des Ressourcenverbrauchs, das Maßhalten bei der Inanspruchnahme der Schöpfung und eine nachhaltige Wirtschaftsform. Dies kann u.a. erreicht werden durch eine Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe. Eine dezentrale, vernetzte Solarwirtschaft weist den Weg in eine nachhaltige Zukunft. Ein nachhaltiger und ressourcenschonender Lebensstil zeigt unsere Verantwortung für kommende Generationen. Weltweit brauchen wir eine integrierte Strategie zur Armutsbekämpfung. Entwicklungs- und Klimapolitik müssen dabei Hand in Hand gehen.

Wachsen muss das, was den Armen nützt und Armut beseitigt – zum Wohle aller und unserer selbst.