Lernen sie uns kennen ...

Unser Selbstverständnis

Stark für Arbeitnehmer

Als Berufsverband in der Rechtsform des eingetragenen Vereins sind wir die Interessenvertretung christlicher Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Bistum Eichstätt.

Wir sind daher politisch tätig und vertreten unsere Interessen durch eigene Konzepte und Standpunkte in der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik und innerhalb von Gesellschaft und Kirche.

Gelebte Demokratie und Gleichberechtigung

Unsere demokratischen Strukturen ermöglichen die Beteiligung aller Mitglieder an der verbandspolitischen Willensbildung. Weil wir für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in Gesellschaft und Kirche eintreten, sind unsere Leitungsgremien paritätisch besetzt.

Wir sind eine Solidargemeinschaft und bieten unseren Mitgliedern daher Rechtsschutz im Arbeits- und Sozialrecht durch Beratung und Vertretung vor den Arbeits- und Sozialgerichten. Unsere Mitglieder beteiligen sich durch ehrenamtliche Tätigkeit und den Mitgliedsbeitrag.

Bildung die bewegt

Wir sind Bildungsbewegung, weil Bildung die Voraussetzung für Chancengleichheit und Teilhabegerechtigkeit ist. Als Teil der KAB Deutschlands sind wir eine europäische und internationale Bewegung, die sich weltweit für Gerechtigkeit, Solidarität und Nachhaltigkeit einsetzt.

Wir haben erkannt, dass im 21. Jahrhundert die soziale Frage eine ökologische Dimension hat. Daher setzen wir uns nicht nur für (soziale) Gerechtigkeit ein, sondern messen alle politischen Vorhaben auch am Ziel generationengerechter Nachhaltigkeit.

Auf dem Fundament christlicher Soziallehre bieten unseren Mitgliedern und allen Interessenten religiöse Orientierung.

KAB: Eine starke und moderne Bewegung

In der Diözese Eichstätt sind ca. 7.000 der bundesweit ca. 100.000 KAB-Mitglieder im KAB-Diözesanverband Eichstätt e.V. organisiert. In etwa 90 Orts- und sieben Kreisverbänden engagieren sich Frauen und Männer in demokratischen Verbandsstrukturen. Die Verantwortung wird in der KAB paritätisch geteilt: Vom Ortsverband bis zur Bundesleitung der KAB Deutschlands stehen Frauen und Männer gleichberechtigt an der Spitze der leitenden Verbandsgremien.

Ziele, für die es sich zu Streiten lohnt

Selten war es seit Gründung der Bundesrepublik in Deutschland so schwierig für soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit einzustehen wie heute. Ein global ungebremster Kapitalismus und auch eine in Europa und Deutschland vorherrschende neoliberale Politik, die alle Bereiche des Lebens und auch den Menschen selbst nur noch in ökonomischen Kategorien messen, spalten die Gesellschaft und stellen die sozialen Sicherungssysteme und Standards, insbesondere auch die Arbeitnehmerschutzgesetze, zunehmend in Frage. Weltweit - auch in Deutschland - nimmt die Spaltung in wenige Reiche und viele Arme zu. Ein kaum mehr zu begrenzender Klimawandel, der Verlust von Artenvielfalt, die fortschreitende Zerstörung der natürlichen Lebensräume und der verschwenderischer Verbrauch von nichtregenerativen Rohstoffen steuern die Welt auf eine ökologische Katastrophe zu.

Ein "weiter so" ist unverantwortlich!

Die KAB stellt sich dem mutig und entschlossen entgegen. Wir treten ein für eine gerechte Verteilung der Arbeit, Güter und Ressourcen, für die Teilhabe aller am erwirtschafteten Reichtum und den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Wir stellen den Menschen in den Mittelpunkt – als Ausgangspunkt und Ziel allen wirtschaftlichen und politischen Handelns.