Ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit setzte der engagierte KAB-ler und Betriebsseelsorger der Diözese Eichstätt Diakon Kurt Reinelt, der bei einer Protestaktion der Gewerkschaft mit am Werkstor vor Ort war. Er stellte sich an die Seite der Beschäftigten, hörte zu und machte deutlich, dass ihre Sorgen und Ängste ernst genommen werden müssen. Viele von ihnen hätten „ihr Leben in diese Arbeit investiert“, betonte Reinelt mit Blick auf die oft jahrzehntelange Betriebszugehörigkeit.
Für die KAB ist dieses Engagement Ausdruck gelebter Solidarität. „Gerade in Zeiten von Arbeitsplatzverlust und wirtschaftlicher Unsicherheit steht die KAB an der Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, so der Diözesanverband. Arbeit habe eine zentrale Bedeutung für Würde, soziale Sicherheit und gesellschaftliche Teilhabe.
Kurt Reinelt begleitet die Situation nicht nur öffentlich, sondern auch konkret: Er vermittelt Kontakte zu Beratungsstellen, unterstützt Betroffene bei persönlichen Anliegen und bietet Gespräche an. Wichtig sei vor allem, den Menschen zuzuhören und ihnen in einer schwierigen Lebensphase beizustehen.
Die KAB Diözese Eichstätt sieht im Schicksal der Beschäftigten von Dietenhofen ein mahnendes Beispiel für die sozialen Folgen unternehmerischer Entscheidungen. Sie fordert faire Lösungen, transparente Kommunikation und größtmögliche Unterstützung für die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
Die KAB steht solidarisch an der Seite der Beschäftigten in Dietenhofen.