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Aktuelles aus dem KAB Diözesanverband Eichstätt

09.10.2019

Fachdiskussion zur zukünftigen Arbeitszeiterfassung

Bürokratiemonster oder Arbeitnehmerschutz? Prominente Experten folgten der KAB Einladung

Wie kann das EU-Urteil zur Arbeitszeiterfassung so umgesetzt werden, dass sie Arbeitnehmern nützt?

Allein in Deutschland werden jährlich eine Milliarde unbezahlter Überstunden am Arbeitsplatz und zu Hause erbracht – mit Folgen für Gesundheit und soziale Beziehungen. Dies war Anlass für das KAB Bildungswerk Eichstätt zu einer inhaltsreichen Podiumsdiskussion im Caritas Pirckheimer Haus in Nürnberg.

Horst Arnold, SPD-Fraktionsvorsitzender im bayerischen Landtag, Matthias Werner vom Verband der bayerischen Metallarbeitgeber, Norbert Feulner vom DGB Mittelfranken und Uwe Wolf als Betroffener aus der Reinigungsbranche diskutierten mit Stephan Sohr, der als Chefredakteur der Nürnberger Zeitung das Fachgespräch moderierte.

Mit dem Urteil vom 14.5.2019 verlangte der Europäische Gerichtshof eine umfassende Dokumentation geleisteter Arbeitszeit für ausdrücklich alle Arbeitnehmende. Der DGB begrüßt das Urteil und ist gegen jede Art von Flexibilisierung der Arbeitszeit. Denn in der Regel wird "Vertrauensarbeitszeit" bisher mit nicht bezahlten Überstunden der Beschäftigten an die Unternehmer belohnt. Demgegenüber verweist Matthias Werner auf die Rückwärtsgerichtetheit des Urteils. Horst Arnold hat versprochen, dass es mit der SPD keine Regelung auf Kosten der Arbeitnehmerrechte geben wird und Uwe Wolf ist der Meinung, dass die Vorteile der Zeiterfassung erst in den Betrieben mit der Belegschaft z. B. durch Betriebsräte intensiv diskutiert werden muss.

In den nächsten Jahren müssen die Nationalstaaten eine urteilsentsprechende Regelung vorlegen. Alles war am Ende klar, dass es hierzu noch vieler weiterer Diskussionen bedarf.

 

 

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